SexLex: Syphilis

Syphilis
Eine sexuell übertragbare Krankheit, sie wird auch Lues genannt.
Sie wird von Bakterien verursacht, die beim miteinander schlafen übertragen werden. Man teilt sie in drei Abschnitte ein.
Im ersten Stadium entsteht ungefähr drei Wochen nach der Ansteckung eine kleines hartes Geschwür an der Eichel oder in der Scheide, das nach einigen Wochen wieder verschwindet. Weil es nicht weh tut, wird es oft gar nicht bemerkt oder nicht ernst genommen. Wenn die Krankheit nicht behandelt wird, beginnt innerhalb der nächsten zwei bis zwölf Monate die zweite Phase der Syphilis. Die Krankheitserreger haben sich jetzt im ganzen Körper ausgebreitet. Dann können ganz verschiedene Beschwerden auftreten. Allgemein fühlt man sich müde und abgeschlafft und hat häufig unerklärliches Fieber. Außerdem hat man zeitweilig Hautausschläge, Pusteln, Schwellungen am Hals, unter den Achseln oder in der Leistengegend und man bekommt Haarausfall. Diese Anzeichen der Syphilis treten nur zeitweise auf. Wenn auch jetzt keine Behandlung erfolgt, entwickelt sich nach 2 bis 5 Jahren der dritte Abschnitt, in dem das Herz, das Nervensystem und das Gehirn angegriffen und geschädigt werden. Es kann manchmal auch bis zu 20 Jahren dauern, bevor diese schweren Schäden von der Syphilis hervorgerufen werden.
Weil die Krankheitszeichen sehr unterschiedlich sind, kann nur ein Arzt, durch eine Blutuntersuchung feststellen, ob man sich mit der Syphilis angesteckt hat. Mit Penicillin kann die Krankheit vollständig geheilt werden, wenn sie früh genug erkannt wird. Je später sie entdeckt und behandelt wird, desto größer ist die Gefahr von bleibenden Schäden. Deshalb ist es wichtig, sofort zum Arzt zu gehen, wenn man den Verdacht hat, sich angesteckt zu haben. Um so besser, wenn sich dann herausstellt, dass der Pickel am Schwanz oder an den Venuslippen harmlos ist.