SexLex: Selbstbefriedigung

Selbstbefriedigung
Sich selber zum Orgasmus bringen.
Normalerweise entdeckt jeder Mensch Sexualität zuerst mit sich selbst. Schon als kleines Kind finden die meisten heraus, dass es ein besonders schönes Gefühl ist, seine Geschlechtsorgane zu berühren. Fast alle Menschen befriedigen sich mehr oder weniger regelmäßig selbst.
Früher gab es sehr viele Vorurteile gegen die Selbstbefriedigung. In der katholischen Kirche gilt sie immer noch als Sünde. Und Jugendlichen hat man lange Zeit erzählt, Selbstbefriedigung sei nicht nur unmoralisch, sondern auch schädlich und krankmachend. Getan haben es die meisten wohl trotzdem, aber oft mit Angst und einem schlechten Gewissen.
Damit das nicht mehr passiert, steht heutzutage in jedem Aufklärungsbuch, Selbstbefriedigung ist ein total gesundes Vergnügen. Man kann es sich selbst weder zu heftig noch zu oft machen. Außerdem kann man dabei am besten herausfinden, was einem sexuell gefällt.
Statt Selbstbefriedigung werden oft die Fremdworte Masturbation und Onanie benutzt. In der Umgangssprache sagen Männer meistens Wichsen oder "sich einen runterholen", für Frauen gibt es merkwürdigerweise keine vergleichbaren Begriffe.