SexLex: Schleimstrukturmethode

Schleimstrukturmethode
Eine Methode zur Feststellung von fruchtbaren und unfruchtbaren Tagen. In der Scheide befindet sich vor dem Muttermund eine Schleimschicht, die gewöhnlich zäh und undurchsichtig ist. Zur Zeit des Eisprungs vermehrt sich der Schleim und wird klar und dünnflüssig, um für die Samenzellen besonders durchlässig zu sein. Wenn die Frau etwas von diesem Schleim zwischen zwei Finger nimmt, zieht er einen Faden. Man sagt dazu, er wird "spinnbar". In dieser Zeit kann die Frau sehr leicht schwanger werden.
Nach dem Eisprung verdickt der Schleim sich wieder und bleibt an den Fingern kleben ohne Fäden zu ziehen.
Manche Frauen benutzen diese Methode für die natürlich Verhütung. Alleine angewendet ist es aber sehr unsicher, weil die Möglichkeit schwanger zu werden schon 5 Tage vor dem Eisprung besteht. Solange können Samenzellen nämlich im Eileiter überleben. Der Schleim verändert sich aber erst ungefähr einen Tag vor dem Eisprung. Um die Sicherheit zu erhöhen kombinieren deshalb viele Frauen die Schleimuntersuchung mit der Temperaturmethode.