SexLex: Kalendermethode

Kalendermethode
Eine Verhütungsmethode, bei der die unfruchtbaren Tage der Frau ausgerechnet werden. Nach ihren Erfindern nennt man sie auch Knaus-Ogino-Methode.
Bei dieser Methode muss die Frau eine Jahr lang in einem Kalender genau die Tage ihrer Regel eintragen. Daraus ergibt sich dann die durchschnittliche Dauer des Zyklus. Anschließend wird mit einem komplizierten Rechenverfahren bestimmt, an welchen Tagen mit Sicherheit keine Befruchtung möglich ist.
Weil der Eisprung nur einmal monatlich in der Mitte des Zyklus stattfindet, also ungefähr 14 Tage vor der Monatsblutung, ist eigentlich nur an diesem einen Tag eine Befruchtung möglich. Andererseits können die Samenzellen aber bis zu fünf Tagen in der Gebärmutter überleben. Man muss also schon einen Zeitraum von mindestens einer Woche als fruchtbare Tage rechnen.
Die eigentliche Verhütung besteht dann darin, dass die Frau an diesen Tagen nicht mit einem Mann schläft.
Die Methode ist sehr unsicher, weil der weibliche Körper nicht wie ein Uhrwerk funktioniert. Selbst bei einer Frau mit sehr regelmäßigem Zyklus kann es passieren, dass sich der Eisprung, z.B. durch Krankheit oder eine besondere Aufregung, verschiebt. Das kann man mit diesem Verfahren natürlich nicht vorher feststellen.