SexLex: Babystrich

Babystrich
Man spricht auch von Kinderprostitution. Vor allem in Großstädten gibt es bestimmte Orte, wo Kinder sich anbieten und für Geld Sex mit erwachsenen Männern machen.
Es sind Mädchen und Jungen, die manchmal erst 11 oder 12 Jahre alt sind. Manche machen das, weil sie von zuhause oder aus einem Heim fortgelaufen sind und Geld für Essen brauchen. Andere sind vielleicht abhängig und bezahlen davon ihre Drogen. Man nennt das auch Beschaffungsprostitution, weil sie sich nicht freiwillig entschieden haben, damit ihr Geld zu verdienen, wie berufsmäßige Prostituierte, sondern dazu gezwungen sind.
In einigen Großstädten, z.B. Hamburg und Frankfurt, gibt es spezielle Beratungsstellen für Kinder und Jugendliche, die von Prostitution leben. Dort arbeiten SozialarbeiterInnen, mit denen man reden kann. Sie helfen bei Problemen und geben Unterstützung, wenn jemand vom Strich wegkommen will. Es gibt dort aber auch einfach die Möglichkeit, sich auszuruhen, Kaffee zu trinken und eventuell auch seine Wäsche dort zu waschen.